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Monteverdi Memories

NEW CD OUT NOW

Heute ist unsere neue CD „Monteverdi Memories“ erschienen
„Wenn Renaissancemusik groovt“, so beschreibt der Deutschlandfunk die Musik von Capella de la Torre unter der Leitung von Katharina Bäuml.

Das im In- und Ausland vielfach ausgezeichnete Ensemble beweist dies auch mit seinem neuen Album „Monteverdi: Memories“. Durch die gekonnte Auswahl der Stücke und die moderne Interpretation ermöglicht das Album einen einzigartigen Einblick in die Musik Monteverdis. Katharina Bäuml hat besondere Werke ausgewählt, die sowohl Monteverdis 20-jährige Tätigkeit als Hofmusiker in Mantua als auch sein 30-jähriges Wirken als Kapellmeister an der berühmten Markus-Kirche in Venedig widerspiegelt. Dazu gehören Werke für ein großes Ensemble wie „Beatus Vir“ und „Confitebor tibi Domine“, aber auch Stücke für ein kleiner besetztes Ensemble wie „Tempo la Cetra“, anhand derer gut nachvollziehbar ist, wie revolutionär Monteverdis Musik zu der damaligen Zeit war. Mit seinen Madrigalen gab Monteverdi der sakralen Vokalmusik einen völlig neuen Ausdruck mit für die damalige Zeit revolutionären Harmonien. Monteverdi gilt gewissermaßen als Vater des einige Jahrhunderte später im Jazz popularisierten „Walking Bass“. Aus Monteverdis musikalischen „Tagebüchern“ präsentieren die Vokalisten und Instrumentalisten der Capella de la Torre ein facettenreiches Klangpanorama. Darüber hinaus sind drei der wenigen Instrumentalstücke Monteverdis zu hören. Die Ballettmusik zum „Ballo delle ingrate“ ist das einzige Stück eigenständiger Instrumentalmusik, das er der Nachwelt überliefert hat. Außerdem ist die „Sonata sopra Sancta Maria, ora pro nobis“ aus der „Marienvesper“ (1610) zu hören. Sie ist ein Wunderwerk der Komplexität, der musikalischen Formarchitektur und der instrumentalen Virtuosität und galt zu ihrer Zeit als einzigartig. Und das Madrigal „Zefiro torna“ aus den „Scherzi musicali“ beweist, was für einen echten Jazz-Groove Monteverdis Musik hat. Über den festen „Chaconne“-Rhythmus im Instrumentalbass legt Monteverdi ein wahres Feuerwerk an wechselnden, teils gegensätzlichen Rhythmen in den Stimmen. „Monteverdi: Memories“ ist eine geniale Reminiszenz an einen einzigartigen Komponisten.

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